Kartoffelanbau

 


Die mineralreichen lehmigen Böden unseres Bioland-Hofs eignen sich hervorragend für Kartoffeln mit erstklassigem Geschmack.


Dieses Jahr (2022) werden wir die ersten Frühkartoffel Anfang/Mitte Juli ernten.
Die festkochenden Sorten
Annabelle und Glorietta werden dann mehrmals wöchentlich frisch geerntet, bis sie schalenfest sind.


Im September machen wir mit unserer winterfesten Sorten weiter. Diese eignen sich dann auch zum einlagern im Keller.
Ab Oktober erhalten Sie bei uns auch sortierte Ware im Großgebinde für das heimische Winterlager.

 

Unser Sortiment für 2022 umfasst die festkochenden Sorten Anuschka, Belana, Goldmarie und Simonetta, sowie die vorwiegend festkochenden Sorten Wega, Laura und Otolia. Zusätzlich bauen wir die mehligkochenden Talent und Karelia an.

 

Saison 2020/21:

Im Jahr 2020 haben wir mit der Ernte unserer Frühkartoffeln schon am 19.06. begonnen. So früh wie noch nie!

Der Klimawandel lässt grüßen...

Glücklicherweise gab es trotz des dritten Dürresommers in Folge immer mal wieder einen Schauer zur richtigen Zeit, so dass wir dieses Mal weitestgehend ohne Bewässerung auskamen. Auch die Qualität der Kartoffoln war dieses Jahr überdurchschnittlich und es gab wenig Probleme mit Fraßlöchern des Drahtwurms.

 

Wegen der starken Nachfrage aufgrund der Corona-HomeOffice Situation haben wir kurzfristig umgeplant und spontan unsere Anbaufläche etwas ausgeweitet, so dass wir Ihnen möglichst lange auch Kartoffeln anbieten können. Die letzten Belana verkaufen wir aber wohl dennoch schon Anfang Juni 2021.

Saison 2019/20:

Für den Kartoffelanbau war das Jahr 2019 eines der bisher anspruchsvollsten in unserer mittlerweile 15-jährigen Erfahrung. Nicht nur das nasskalte Frühjahrs war wegen des langsamen Wachstums ein Problem. Sondern auch der heiße trockene Sommer machte uns sehr zu schaffen. Der Kartoffelkäfer wurde zur regelrechten Plage und wir mussten ihm zu Leibe rücken. Außerdem haben wir den fehlenden Regen erstmals flächendeckend durch Bewässerung kompensieren müssen. Das hat uns nicht nur viel Zeit, Schweiß und Nerven gekostet, sondern ist auch finanziell deutlich spürbar gewesen.

Durch den zusätzlichen Aufwand konnten wir allerdings die Erntemenge und die Qualität absichern und können doch zufrieden mit dem Ergebnis sein. Auf jeden Fall sind wir jetzt um einige Erfahrungen reicher.


Es bleibt nur zu hoffen, dass solche Trockenheit bei uns nicht zur neuen Normalität wird!

 

Saison 2018/19:

Ein turbulentes Kartoffeljahr neigt sich dem Ende zu. Erst sah es nach Bedingungen aus, die man sich kaum besser hätte wünschen können: ideales "Wachswetter" im Mai mit Wärme und reichlich Niederschlägen.
Aber dann kamen die Unwetter im Juni mit Überschwemmungen und anschließend eine Hitzewelle mit extremer Trockenheit, so dass wir uns zum ersten Mal überhaupt dazu gezwungen sahen, einen Teil der Kartoffeln zu bewässern.

Unsere Frühkartoffeln kamen da noch relativ glimpflich davon, da sie schneller wachsen und so unter der Trockenheit weniger gelitten haben und nur etwas früher abgereift sind.

Mit der Ernte der späten Sorten haben wir dieses Jahr sogar einen ganzen Monat früher als normalerweise angefangen. Durch die lange Trockenphase waren die Knollen schon Mitte August abgereift. Zusammen mit unseren fleißigen Helfern (Riesendankeschön an alle!!!) sind mittlerweile auch alle sieben Sorten geerntet und sicher im Lager. Je nach Sorte mussten wir allerdings Ertragseinbußen von bis zu 30% hinnehmen und haben auch deutlich kleinere Kartoffeln als im Vorjahr. Auch gab es bei manchen Sorten Fraßschäden durch den Drahtwurm, so dass das Sortieren wohl etwas langwieriger wird.

Im Großen und Ganzen können wir aber durchaus zufrieden sein, da es andere Regionen in Deutschland noch deutlich schlimmer erwischt hat.